Ich habe durch meine Yogapraxis zum Gestaltweg gefunden. Nach mehr als zehn Jahren Yoga hatte ich zwar ein gutes Körpergefühl, eine geschärfte Wahrnehmung und war tief in die yogische und buddhistische Philosophie eingetaucht. Dennoch spürte ich: etwas fehlt. Es war ein Gegenüber, das wertfrei und offen mit liebevoller Güte mich betrachtete. Dies konnte ich durch den Gestaltweg finden und in die Welt der Beziehung eintauchen: Beziehungen zu anderen Menschen, der Natur, dem Spirituellen.
Für andere in der Gestaltpraxis und -therapie ein solches Gegenüber zu werden, betrachte ich als eines der großen Privilegien meines Lebens. Für Menschen einen Raum zu halten, in dem sie ganz sie selbst sein und werden dürfen, ist mein Leitstern.
Meine Arbeit ist geprägt durch das dialogische Prinzip und die Phänomenologie. Sie ist zudem inspiriert durch meine Erfahrungen im Yoga – das körperliche Spüren, Beobachtung der Atmung – Ideen verschiedener Philosophen, darunter auch Jiddu Krishnamurti, und der Poesie, besonders der von Rainer Maria Rilke.
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